Parteifreie Wahlgemeinschaft FACHLISTE DER GEWERBLICHEN WIRTSCHAFT -
RING FREIHEITLICHER WIRTSCHAFTSTREIBENDER
Das Team:
| Bewerber | Listennummer |
|---|---|
| Dr. Schneider Wolfgang | 1 |
| Konczer Thomas | 2 |
| Fornwagner Waltraud | 3 |
| Illedits Helmut | 4 |
| Botan Margit | 5 |
| Jakupec Friedrich | 6 |
| Ottendorfer Peter Paul | 7 |
| Dkfm. Dr. Stark Siegfried | 8 |
| Fejtl Heinrich | 9 |
| Neumann Peter | 10 |
| Urbanek Peter | 11 |
| Sigl Günter | 12 |
| Lenzenhofer Andreas | 13 |
| Ing. Klein Gerald | 14 |
| Steinhauer Alfred | 15 |
| Stepanik Christian | 16 |
Info: Fachliste - RFW
Interview mit Wolfgang Schneider
IT Qualität fördern
Als einziger Mandatar der Fachliste RFW ist Wolfgang J. Schneider seit den letzten Wahlen Mitglied des Fachgruppenausschusses der UBIT. Auch 2010 steht er mit seinem Team zur Wahl.
Für welche wahlwerbende Liste treten Sie an?
Ich trete an für die Fachliste RFW.
In welchen Bereichen konnten Sie die Interessen Ihrer WählerInnen im Fachgruppenausschuss vertreten?
Es gab einige Punkte, aber als wichtigsten Erfolg sehe ich die Stärkung des Interesse für IT Qualität. Hier konnte ich erreichen, dass die Austria Quality Days von der Fachgruppe gesponsert wurden. Ich selbst sehe mich als einzigen Branchen-Vertreter, der schwerpunktmäßig im Bereich Software-Qualität tätig ist. Das ist mein Kerngeschäft und deshalb setze ich mich auch hier besonders für die Interessen dieser Gruppierung ein - immerhin eine Community von ca. 1000 Unternehmern.
Wie beurteilen Sie die Arbeit?
Meiner Meinung nach sind zu viele gesellschaftspolitische Themen bearbeitet worden, die eigentlich ins Parlament gehören. Für mich wurde hier zu aktionistisch gearbeitet. Zum Beispiel beim Thema Gender, das einfach zu stark betont wurde.
Was hätten Sie anders gemacht, wenn Sie Fachgruppenobmann gewesen wären?
Ich hätte versucht mehr für das einzelne Mitglied zu tun und weniger große Aktion zu machen. Es wurden hier Dinge ausgeklammert, die einem großen Teil der Unternehmer betreffen, stattdessen wurden Randgebiete wie zum Beispiel ein stärkerer Zugang von Mädchen zu IT Berufen thematisiert. Das nützt keinem einzigen Mitglied in unserer Fachgruppe – auch den weiblichen nicht.
Welchen Weg möchten Sie mit der UBIT Wien in den nächsten fünf Jahren gehen?
Am wichtigsten ist eine Verbesserung der finanziellen Situation der kleinen Unternehmen. Ganz besonders am Herzen liegt mir jene Mitgliedergruppe, die sich derzeit etwas vernachlässigt fühlt: die kleinen Unternehmen, die sich selbst nicht als EPU sehen.
Warum sollte man Sie wählen?
Man sollte mich wählen, weil unsere Wählergruppe von keiner einzigen Parlamentspartei abhängig ist, und wir uns somit als reine Unternehmervertretung verstehen. Es gab viele Personen, die uns zuletzt nicht gewählt haben, weil wir eine FPÖ Vorfeldorganisation waren. Jetzt ist das nicht mehr so, sondern wir sind eine parteiunabhängige, eher konservative Liste.
